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Erfahrungsbericht: Digitale Moderation

© 2008 teambits GmbH

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Vor wenigen Wochen nahm ich an einem Onlineworkshop zum Thema “Kreativität 2 go” teil. Dabei waren für mich zwei Dinge von großem Interesse:

1. Was versteht man unter Kreativität 2 go?
2. Wie sieht so ein Onlineworkshop aus?

Aber zurück auf Anfang: Wie kam es überhaupt dazu?
Einige Zeit vorher erhielt ich von Herrn Peter Tandler über Xing eine Einladung in die dortige Gruppe “Digitale Moderation“. Nach einiger Zeit erfolgte eine Einladung zu besagtem Workshop. Und die beiden oben aufgeführten Gründe führten zu meiner Teilnahme.

Der Workshop
Der Workshop startete damit, dass sich erstmal alle Teilnehmer mit dem virtuellen Raum vertraut machten. Nach einem kleinen technischen Check ging es dann auch schon los mit dem Thema “Kreativität 2 go”.
Eigentlich lief das alles wie in einem normalen Seminar ab, nur dass man den anderen Teilnehmern nicht direkt gegenüber saß. Es gab die bewährte Methode der Kartenabfrage, mit der die Erwartungen und Erfahrungen abgefragt wurden und dann wurde auch bald, nach der Besprechung einiger Kreativitätstechniken, wild kreiert.
Die 2 dafür angesetzten Stunden gingen somit schnell vorbei.
Fazit des Themas war für mich: Kreativität muss man, wie vieles andere, üben. Use it or lose it, sozusagen.

Persönliche Evaluation
Alles in allem war es eine interessante Erfahrung. Aber es gibt doch eine Vielzahl an technischen Problemen, die das Ganze aufhalten kann und dadurch zu Verzögerungen führt. Da ich anschließend eine Verabredung hatte, konnte ich leider das Ende nicht mitverfolgen.
Auch kommt es teilweise zu Verzögerungen in der Kommunikation, und es war schwer, diese wirklich aufrecht zu halten. In einem Seminar face to face bekommt man schnell mit, aus welcher Richtung gerade gesprochen wird und kann den eigenen Satz unterbrechen, wenn man gleichzeitig beginnt und anschließend fortsetzen. Das gestaltet sich online etwas schwieriger und wirkte auf mich sehr unangenehm.
Ich denke aber, dass ein Onlineworkshop/-seminar auf lange Sicht definitiv ein zusätzliches Instrument sein kann, Inhalte zu verbreiten. Vor allem, wenn man es öfter ausprobiert und sich so allmählich daran gewöhnt.
Es ist zeitsparend, (reise-)kostensparend und kann überall eingesetzt werden. Das einzige, was benötigt wird, ist ein PC/Mac mit Internetanschluss und Headset. Und Peter Tandler, der diesen Workshop wunderbar moderiert hat!

Wer sich selbst ein Bild von teambits oder der digitalen Moderation machen möchte, sollte in der Xing-Gruppe vorbeischauen, oder bei teambits selbst.

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