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	<title>PE-Blog &#187; Zukunft</title>
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	<description>Ein Blog über Personalarbeit aus Sicht einer Berufseinsteigerin</description>
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		<title>Hochschulabsolventen zu Krisenzeiten</title>
		<link>http://peblog.de/2009/09/hochschulabsolventen-zu-krisenzeiten/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 13:17:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Melanie Joos</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftskrise]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[
Vor kurzem wurde noch dar&#252;ber geredet, ob Berufseinsteiger derzeit die klaren Verlierer seien. Fest steht: Es sieht nicht gut aus. Aber wie gehen die derzeitigen Hochschulabsolventen mit ihrem Schicksal um?
Mich betrifft diese Situation pers&#246;nlich. Aktuell wei&#223; ich nicht, wie es nach meiner Exmatrikulation zum 30. September weitergeht. Einsteigerpositionen sind kaum ausgeschrieben und Initiativbewerbungen werden abgelehnt.
Bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://peblog.de/wp-content/uploads/2009/09/Fragen2.jpg" alt="Fragen2" title="Fragen2" width="225" height="178" class="alignleft size-full wp-image-118" /></p>
<p>Vor kurzem wurde noch dar&#252;ber geredet, ob <a href="http://peblog.de/2009/08/berufseinsteiger-klare-verlierer/">Berufseinsteiger derzeit die klaren Verlierer</a> seien. Fest steht: Es sieht nicht gut aus. Aber wie gehen die derzeitigen Hochschulabsolventen mit ihrem Schicksal um?</p>
<p>Mich betrifft diese Situation pers&#246;nlich. Aktuell wei&#223; ich nicht, wie es nach meiner Exmatrikulation zum 30. September weitergeht. Einsteigerpositionen sind kaum ausgeschrieben und Initiativbewerbungen werden abgelehnt.<br />
Bei mir stehen derzeit noch zwei Jobbewerbungen und zwei Masterstudiumsbewerbungen aus. Ich warte sehns&#252;chtig auf eine Nachricht. Wenn m&#246;glich positiv.</p>
<p>Aber nicht nur ich frage mich, wie es weitergeht, auch viele weitere Medien und Menschen stellen die Frage: <em>Welche Alternativen gibt es derzeit f&#252;r Hochschulabsolventen?</em></p>
<p><a href="http://www.focus.de/">FOCUS Online</a> stellt im Karriereteil vier M&#246;glichkeiten vor: <a href="http://www.focus.de/karriere/perspektiven/tid-15276/berufsstart-von-der-uni-auf-hartz-iv_aid_429056.html">Hartz IV</a>, <a href="http://www.focus.de/karriere/perspektiven/tid-15276/berufsstart-studium-klappe-die-zweite_aid_429054.html">weiter studieren</a>, <a href="http://www.focus.de/karriere/perspektiven/tid-15276/berufsstart-leben-von-liebe-luft-und-praktikum_aid_429057.html">Praktika absolvieren</a> und die <a href="http://www.focus.de/karriere/perspektiven/tid-15276/berufsstart-selbst-ist-der-absolvent_aid_429058.html">Selbst&#228;ndigkeit</a>.<br />
Im <a href="http://www.bewerberblog.de/?p=2567">Bewerberblog </a>wurden die Alternativen schon diskutiert.</p>
<p>Um sich <strong>selbstst&#228;ndig</strong> zu machen, ben&#246;tigt man eine Idee und Startkapital. Wenn es so einfach w&#228;re, w&#252;rden das doch alle tun. Daher f&#228;llt meiner Meinung nach dieser Vorschlag vollkommen aus dem Rahmen und ist nur f&#252;r einen kleinen Teil eine wirkliche Alternative.</p>
<p>Weitere <strong>Praktika</strong> zu absolvieren w&#228;re f&#252;r mich pers&#246;nlich in erster Linie auch eine M&#246;glichkeit. Man erh&#228;lt Praxiserfahrung und weitere Kontakte in dem Bereich. Schaden wird es sicherlich nicht. Jedoch sollte man darauf achten, dass man den Absprung schafft. Zu viele aneinandergereihte Praktika machen sich dann auch nicht gut. Also das Ziel nie aus den Augen verlieren: Einen festen Job!<br />
Und reich wird man mit Praktika sicherlich auch nicht. Die meisten werden mit 400-800 Euro verg&#252;tet. Damit kommt man nicht allzu weit. Vorallem in Anbetracht der Tatsache, dass davon dann auch Pflege-, Kranken- und Sozialversicherungsbeitr&#228;ge bezahlt werden m&#252;ssen.</p>
<p><strong>Weiter studieren</strong> bedeutet weitere Kosten. Und der ein oder andere hat gegebenfalls auch einfach derzeit keine Lust mehr, weiter in die Uni zu gehen. Vor allem, wenn das Angebot noch nicht wirklich stimmt und man eine Entscheidung nicht &#252;berst&#252;rzen m&#246;chte. Immerhin wurden doch Bachelor und Master auch deshalb eingef&#252;hrt, damit man erst einmal ein paar Jahre Berufserfahrung sammeln kann, um anschlie&#223;end einen Master zu studieren. Damals rechnete man nur wahrscheinlich noch nicht damit, dass die ersten Jahrg&#228;nge leider in einer Wirtschaftskrise den Bachelor auf Praxistauglichkeit testen wollen bzw. m&#252;ssen.</p>
<p>Bleibt also noch <strong>Hartz IV</strong> = arbeitslos. F&#252;r die Bundesagentur f&#252;r Arbeit gelten Hochschulabsolventen als hoch vermittelbar. Daher geht man nicht unbedingt davon aus, dass man einen nicht passenden 1-Euro-Job annehmen muss. Allerdings sollte man sich dennoch erst mit dem Gedanken anfreunden, bevor man diesen Weg beschreitet.<br />
Das Amt &#252;bernimmt dann die Kosten f&#252;r Miete und Pflege-, Kranken- und Sozialversicherung.<br />
Ein weiterer &#8220;Vorteil&#8221; liegt in den Weiterbildungsangeboten. Arbeitslos gemeldeten Personen finanziert die Arbeitsagentur n&#228;mlich auf Antrag Weiterbildungen, sofern man belegen kann, dass entsprechende Qualifikationen auf dem Arbeitsmarkt verlangt werden; man mit einer Teilnahme an Weiterbildung also die eigene Vermittelbarkeit erh&#246;ht.</p>
<p>Dies wird auch in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift <em>Karriere </em> (online zu lesen unter <a href="http://www.karriere.de/bildung/absolventen-kaempfen-mit-der-krise-8952/">karriere.de</a>) dargelegt. In dem entsprechenden Artikel wird auch vor einer aufkommenden Panik gewarnt. Der Direktor des Forschungsinstituts f&#252;r Bildungs- und Sozial&#246;konomie Dieter Dohmen wird an dieser Stelle zitiert: &#8220;Der n&#228;chste Aufschwung wird kommen. Man muss die Krise nur sinnvoll &#252;berbr&#252;cken.&#8221;</p>
<p>Die M&#246;glichkeiten sind da. Man muss sich nur den f&#252;r sich selbst richtigen Weg finden. Und so eine Pause nach dem Bachelor kann auch gut tun. Man kann wieder ein wenig zur Ruhe kommen und sich wirklich Gedanken dar&#252;ber machen, wie es weitergehen soll und wohin man will.<br />
Positiv in die Zukunft blicken lautet die Devise. Ohne Krise kein Aufschwung!</p>
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